BUDDHI YOGA

Pro-aktiver Umgang mit Emotionen

Buddhi Yoga ist der Yoga der Klarheit, der Weg der korrekten Unterscheidungskraft. Im Grundsatz geht es um die Frage: „Was hindert uns daran glücklich und erfüllt unseren Alltag zu gestalten“? Was sind die Ursachen für unsere Unzufriedenheit, welche kosmische Gesetzmässigkeiten wirken auf uns und wo liegen die Grenzen der materiellen Welt in der wir leben? Im Buddhi Yoga geht es darum, die Erkenntnisse aus unserem Denken und Fühlen praktisch im Alltag umzusetzen.

Worin liegt der Unterschied von Buddhi Yoga verglichen mit der westlichen Psychologie?

Lange Zeit galt der Intelligenz-Quotient (IQ) als der Maßstab für Erfolg. Nach neuesten Erkenntnissen ist die emotionale Intelligenz – der EQ – eines Menschen viel ausschlaggebender für seinen persönlichen und beruflichen Erfolg als der IQ. Mit emotionaler Intelligenz werden eine ganze Reihe von Fähigkeiten und Kompetenzen beschrieben, wie z. B.

  1. Selbstwahrnehmung: Wer seine Gefühle und Bedürfnisse versteht und akzeptiert und seine Persönlichkeit kennt, kann die Wirkung des eigenen Handelns auf andere besser einschätzen.
  2. Selbstregulierung: Der mentale Umgang mit Emotionen und die Fähigkeit, Absichten durch zielgerichtetes und realitätsgerechtes Handeln zu verwirklichen, werden als Selbstregulation bezeichnet. Wer seine Bedürfnisse der Situation angemessen anpassen und Zielvorgaben unterordnen kann, wird im Berufsalltag erfolgreicher sein.
  3. Empathie: Bezeichnet die Fähigkeit, Gefühle anderer Menschen wahrzunehmen und adäquat zu interpretieren. Gerade im beruflichen Kontext ist es wichtig, unausgesprochene Bedürfnisse von Mitarbeitenden und Kunden zu klären. Konflikte können so frühzeitig erkannt werden.
  4. Motivation: Sich selbst und andere für Aufgaben begeistern zu können, wird als Motivation bezeichnet. Motivationsanreize sind wichtig, um jede Art von Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.
  5. Soziale Kompetenz: Sozial kompetente Menschen knüpfen einfacher neue Kontakte und haben weniger Mühe, Beziehungen zu pflegen bzw. aufzubauen. Ein innerbetriebliches Beziehungsmanagement und eine gesunde Netzwerkpflege sind positive Einflussfaktoren für die Karriereleiter.

Doch wie kann ich diese Kompetenzen stärken? Beziehungsweise: Lässt sich emotionale Intelligenz trainieren?

Buddhi Yoga ist ein eigene Yogarichtung und gehört zu den traditionellen Yogatraditionen. Die Yogaphilosophie lehrt uns, dass der Schlüssel zu wahrhaften Erfüllung und Zufriedenheit in uns selber liegt. Erst wenn wir den Umgang mit unseren eigenen Emotionen gelernt haben, können wir im Aussen authentische, soziale Kompetenz aufbauen. Nur wenn wir in uns selber eine tiefe, innere Ruhe erreichen, in eine tiefe Verbundenheit mit uns selber gelangen, kommen wir in einen Zustand der Offenheit und inneren Weite, welche uns mit tiefen inneren Frieden erfüllt. Erst jetzt sind wir mit unserer wahren Natur verbunden und können objektiv und wertneutral unangenehme Gefühle und Situation beobachten.

Hier beginnt das Training der emotionalen Intelligenz im Yoga. Es geht darum, die Buddhi Energie zu stärken. Buddhi ist ein Wort aus dem Sanskrit und kann nicht vollständig auf Deutsch übersetzt werden.

Buddhi bedeutet: Die Unterscheidungskraft und Intelligenz seine Emotionen und Gedanken selbstbestimmt zu steuern. In der Buddhi Kraft liegt der Schlüssel zu Kontrolle über unseren Geist und zum Entwickeln des Selbst.

Die Buddhi Kraft des Geistes ist die emotionale Intelligenz (EQ) in der Yoga Tradition. Wenn wir unsere Buddhi stärken, können wir die anderen Teile des Geistes klarer sehen und ihre Funktionen effektiv einsetzen. Buddhi ist sozusagen die Tür zum Selbst. Oft ist die Buddhi bewölkt oder vernebelt und gibt damit die Kontrolle an die anderen Teile des Geistes ab: Unklarheit und Leiden entsteht.

Die Buddhi gilt es zu reinigen und zu stärken, um zu Entscheidungsfähigkeit und innerer Unabhängigkeit zu kommen. EQ Training in der Yoga Tradition geschieht durch Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung, Meditation und Yoga.

 Um es yogisch auf den Punkt zu bringen:

  • Lerne der neutrale Beobachter zu sein.
  • Löse Identifikationen mit dem Wahrgenommenen auf.
  • Erfahre, dass der Wahrnehmende nicht das Ego ist.

Sei nicht Opfer deiner Gedanken sondern löse dich davon und lerne, wie du selbstbestimmt deine Emotionen regulieren kannst!

Gerne unterstütze ich dich auf diesem Weg. Du kannst dich hier unverbindlich und gratis für ein 30-minütiges Gespräch anmelden, indem ich dir mehr über Buddhi Yoga erzähle.

Willst Du mehr erfahren? Ruf mich an unter +41 79 845 06 22 oder nutze das Formular unten.

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